"Prima Klima" an unserer Schule

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Unsere Schule hat ein neues Erziehungskonzept auf den Weg gebracht.

Es heißt: PRIMA KLIMA.
 
Mit konsequenten Schritten geht es nun verstärkt darum, den Schülerinnen und Schülern bewusst werden zu lassen, dass jeder sich im Schulalltag wohl fühlen kann, wenn wir gemeinsam auf Ordnung und Fairness achten.
„Die Schule“ – das sind wir alle! Und jeder einzelne von uns trägt mit seinem Verhalten dazu bei.
 
 
Was beinhaltet PRIMA KLIMA?
Wir halten es zunächst unbedingt für notwendig, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Augenmerk auf folgende Grundhaltung setzen:
Wir achten und respektieren uns gegenseitig.
Wir gehen mit Schulräumlichkeiten und –gegenständen ordentlich und sorgsam um.
Wir akzeptieren die Schulregeln.
 
Was steckt dahinter?
Eigentlich klingt es so einfach und es wird niemanden geben, der diesen drei Sätzen nicht grundsätzlich zustimmen würde. Doch im Einzelfall sieht das alles ganz anders aus: da werde ich auf dem Schulhof in der Pause von einem größeren Kind geärgert und weiß mich nicht zu wehren. Oder ich muss auf die Toilette, aber ich finde sie ekelig verschmutzt vor, weil einem anderen Kind vor mir vielleicht egal war, wie es das Klo hinterlässt. Oder ich möchte in der Pause gerne noch weiter spielen und komme deshalb verspätet zurück in den Unterricht.
 
Das Erziehungskonzept PRIMA KLIMA beinhaltet klare Regeln für alle drei Bereiche und setzt auf sinnvolle Umsetzungshilfen bei der Einhaltung dieser Regeln. Anstatt zu strafen geht es um positive Verstärkung richtigen Verhaltens. Denn: Nur wer für sich eingesehen hat, dass man auf faires Verhalten und Sauberkeit in der Schule stolz sein kann, der wird seinen Müll auch in unbeobachteten Momenten in den Müllbehälter tun.
Wichtig ist jedoch die Mitwirkung aller: der Kinder, der Lehrkräfte und der Eltern.
 
Wie können wir ein PRIMA KLIMA erreichen?
  1. Die Schülerinnen und Schüler achten bewusst auf die Grundregeln. Sie lernen durch gute Erfahrung notwendige Verhaltensweisen, um sich gegenseitig zu respektieren, die Schule sauber zu halten und sich für ihre eigene Pünktlichkeit verantwortlich zu fühlen.
  2. Die Lehrkräfte halten einen klar strukturierten Maßnahmenkatalog bereit. Regelverstößen wird konsequent und zeitnah begegnet. Die Maßnahmen haben möglichst einen direkten Bezug zum regelwidrigen Verhalten, beinhalten in erster Linie Wiedergutmachung (bzw. Täter-Opfer-Ausgleich) und werden schulrechtlichen Maßnahmen vorgezogen.
  3. Die Eltern unterstützen ihr Kind und die Lehrkräfte, indem sie die Grundhaltung zu gegenseitigem Respekt bekräftigen und auf Maßnahmen der Schule angemessen reagieren. So setzt das Erziehungskonzept auf Kommunikation mit den Eltern. Es gibt einen grundsätzlichen „Erziehungsvertrag“ zwischen den Eltern und der Schule und Informationsbriefe an die Eltern bei Fehlverhalten, so dass die Eltern mit ihrem Kind darüber sprechen können.
 
Wie lauten die Regeln im Einzelnen?
 
  1. Ich verhalte mich Kindern und Erwachsenen gegenüber respektvoll und freundlich. Ich bitte höflich, wenn ich jemanden sprechen möchte.
a)     Ich benutze keine Schimpfwörter und provoziere und beleidige nicht.
b)    Ich wende keine körperliche Gewalt an.
c)     Ich lasse anderen das Spielzeug oder frage, ob ich es bekommen kann.
d)     Ich respektiere die Fußballregeln.
-          Ich spiele mit dem Fußball nur auf dem Fußballplatz.
-          Die Kinderkonferenzbeschlüsse gelten für alle.
e)     Ich respektiere die Stopp-Regel.
 
  1. Ich halte meine Schule sauber.
a) Ich mache nichts absichtlich schmutzig oder kaputt.
          b) Ich werfe Müll in den Mülleimer.
          c) Ich hinterlasse die Toiletten sauber.
 
  1. Ich bleibe während der Unterrichtszeiten und in den Pausen auf dem Schulgelände.
 
  1. Ich komme pünktlich, auch nach den Pausen, in den Unterricht.
 
 
Was ist die Stopp-Regel?
Die Stopp-Regel ist eine Hilfe für den Umgang der Kinder untereinander. 
Bei Beleidigung, körperlicher Gewalt, Wegnehmen meiner Sachen oder Verfolgung auf dem Schulhof kann ich sie anwenden.
 
Und das geht so:
  1. Laut und deutlich „Stopp“ sagen mit Handzeichen!
  2. Ein zweites Mal laut und deutlich „Stopp“ rufen mit Handzeichen! (möglichst vor Zeugen).
  3. Zur Aufsicht/zum Lehrer gehen und zu dem betreffenden Kind sagen: „Komm mit zum Lehrer!“
  4. Die Aufsicht wendet vereinbarte Maßnahmen an. Die Maßnahmen gelten für alle Kinder gleichermaßen, die auf diese Stopp-Regel nicht reagiert haben und darüber wird auch nicht diskutiert.
 
Was ist eine „Klasse des Monats“?
Es geht um den saubersten Klassenraum und um das Verantwortungsgefühl der Kinder. Auf vorbereiteten Listen im Klassenraum trägt die Reinigungskraft vor jedem Einsatz mit ihrem Kürzel ein, in welchem Zustand sich der Klassenraum befindet. Das gibt Punkte und einmal im Monat wird dann die Klasse bekannt gegeben, die am meisten Punkte sammeln konnte. Es wird im Hauptgebäude und im Pavillon jeweils ein Bild mit dem Tiersymbol der Siegerklasse ausgehängt.
 
Was heißt „Aktion saubere Toiletten“?
Die Schülerinnen und Schüler achten verstärkt auf „ihre“ Toiletten, d.h. der Toiletten in der Nähe ihres Klassenraumes. Das Putzteam achtet vor jeder Reinigung auf den Zustand der Toiletten und trägt ihr Kürzel dann in eine Spalte einer Liste ein, die in Türnähe in den Toilettenräumen aufgehängt ist. Auch das gibt wieder Punkte. Einmal im Monat werden dann die Klassen bekannt gegeben, die am meisten Punkte sammeln konnten. Es wird im Hauptgebäude und im Pavillon jeweils ein Bild mit den Tiersymbolen der Siegerklassen ausgehängt.
 
Was ist ein „Schüler der Woche“?
Der Klassenrat ermittelt den Schüler und die Schülerin der Woche, die sich in der Woche besonders hilfsbereit oder unterstützend (und damit vorbildlich!) verhalten hat und damit zum Wohle der Kinder im Schulalltag erheblich beigetragen hat.
 
Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Vorwort des Erziehungskonzeptes, welches Sie vollständig auf dieser Homepage unter der Rubrik „Prima Klima – das neue Erziehungskonzept“ einsehen können:
 
Wir begegnen uns offen und akzeptieren uns in unserer Unterschiedlichkeit. Jeder ist uns wichtig. Toleranz ist für uns eine wesentliche Voraussetzung, um respektvoll und unterstützend miteinander umgehen zu können. Wir begreifen die Mitgestaltungsmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern und die Elternmitarbeit als einen unverzichtbaren Bestandteil unseres Schullebens.“
 
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